Dive Station Hemmoor GmbH

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Reisebericht Höhlentauchen in Frankreich / Ardeche 25.03-01.04.2006

Mein letzter Tauchurlaub (Sardinien) lag schon länger zurück und es kribbelte wieder so merkwürdig zwischen den Schulterblättern. Wohin sollte es mich diesmal führen, dieses Verlangen nach dunklen und aufregenden Höhlen? Zum Glück war ich dann zwischenzeitlich, im November, in Miltitz. Dort im alten Kalkbergwerk lernte ich im wahrsten Sinne des Wortes, den Jogi „beim Tauchen“ kennen. Wir kamen dann über Wasser ins Gespräch und plauderten so über alles Mögliche. Nach den neusten Beautytipps und Austausch von Kochrezepten lud er mich (unter Vorbehalt) zum Frankreichtripp ins Ardèchegebiet ein.

Nachdem er ausgiebig mit dem Organisator der Tour, Michael Keimes, über mich beraten hat, entschlossen sie sich dazu, noch einen Verrückten mehr mitzunehmen. So ergab es sich dann, das wir mit 11 Personen in Frankreich, im Ardechetal, einfielen und zwei nette Ferienhäuser besetzten.

Nachwuchshöhlentauchpionier

Von den 11 waren 8 unerschrockene Taucher, zwei nette Ehefrauen (davon auch eine Taucherin) und ein Nachwuchshöhlentauchpionier (evtl. irgendwann mal). Eine nette und leicht verrückte Truppe, in die ich da geraten bin!

Vorbereitungen

tauchmobil

Ich plante also meinen Urlaub wie immer sehr gewissenhaft. Mein gelbes Tauchmobil wurde wieder in einwandfreien, technischen Zustand gebracht. Wie z.B. Ölwechsel, Reifendruck und Innenausbau. Nach ausgiebigem Sportprogramm, leichter Ernährung, dem gänzlichen Verzicht alkoholischer Getränke sowie einigen Trainingstauchgängen im Kreidesee Hemmoor, widmete ich mich meiner Ausrüstung.

Nachdem ich ca. 6 Wochen vor Reisebeginn mein Equipment geprüft habe und kleinere Mängel feststellte, übergab ich dem Verkäufer meines Vertrauens (Michael von der DIVE-STATION-HEMMOOR) eine kleine Liste mit Artikeln, welche ich noch benötigte. Aber wie immer, wenn ich mich auf den Weg machen will, kommt etwas dazwischen. So habe ich mir einen kleinen Kompressor ausgeliehen, den ich erst mal zum Leben erwecken musste, der aber dann seinen Dienst verrichtete (danke noch mal an Jochen aus dem schönen Ruhrgebiet für das Vertrauen!). Oder ich wartete vergebens auf das ein oder andere Ersatzteil und die Filterpatronen. Michael trifft auch diesmal keine Schuld, der Mann tut echt, was er kann.

Michael

Es ist dann halt meistens so, das die Pakete irgendwo noch unterwegs sind oder die Artikel nicht mehr oder nur sehr schwer lieferbar sind, obwohl vorher der Großhändler das dann noch zusicherte, oder alles auf einmal.

Am Freitagvormittag stand ich also reisefertig im Hof der DIVE-STATION-HEMMOOR und lud das, was da war, ins gelbe Tauchmobil. Ich hatte alle Druckgasbehälter gefüllt, Lebensmittel eingepackt und getankt. Und die Filter?

Los geht’s!

Nach einigen Stunden Fahrt mit meinem gelben 68 PS-Blitz, erreichte ich den Rastplatz, kurz vor Freiburg, welcher für die Übernachtung geplant war. Am nächsten Morgen dann Katzenwäsche, Frühstück und tanken neben der Autobahn (auch hier wieder deutlich billiger!), bevor es dann weiter über die Grenze bei Mulhouse, nach Frankreich rein ging. Am Samstagnachmittag erreichte ich dank meiner Routenplanung vom ADAC (wer braucht schon ein Navigationsgerät!), die Ferienhäuser in der Nähe der Ardeche (nach 1515 km und 22,5 Std. mit Stopp in Hemmoor und Übernachtung).

Karte Ardeche

Grosses Hallo und ein kaltes Bier!

Als ich die kleine Strasse, mitten im Süden Frankreichs, entlang fuhr, bemerkte ich, im Augenwinkel, einen wild winkenden, mit allerlei Tauchausrüstung in den Händen und auf einer Wiese hüpfenden Haufen Menschen. Hier musste ich richtig sein! Ich hatte mein Reiseziel erreicht und wurde sodann mit einem kühlen Bier begrüßt. Vorbei die guten Vorsätze, diesen Urlaub ohne Alkohol zu überstehen. Nachdem ich mich eingerichtet hatte (ich bekam das Bett über dem Klo. Supertoll, die Decke hatte einen Durchbruch, weil dort der Wasserboiler sowohl zur Hälfte unterhalb der Zimmerdecke im Toilettenraum als auch darüber zur Hälfte in meinem Schlafraum saß. Die Zimmerdecke war natürlich nicht abgedichtet und so hatte ich immer Spaß, wenn Daniel auf dem Örtchen seine Sitzungen abhielt!). Ansonsten war das Häuschen recht nett.

Draußen auf der Wiese konnten unsere Kompressoren laufen. Sehr wichtig, es gibt hier kaum Füllstationen in unmittelbarer Nähe der Höhlen. Außerdem störte es niemanden, da der nächste Nachbar weit weg und das andere Ferienhaus noch frei war (es ist immer von Vorteil, wenn man außerhalb der Saison anreist). So liefen dann vier Verdichter mit Verbrenner oder E-Motor und füllten die Woche über unsere Druckgasbehälter.

Pro Team wurde ein Kompressor benutzt. Zum Mischen diverser Gase nutzten wir die 50-Liter-Sauerstoffflasche, welche ich mitgebracht hatte. Es bewährt sich, genügend Sauerstoff dabei zu haben, nicht nur um Gase zu mixen!

Die Tauchplätze

Wir betauchten unten stehende Höhlen, bzw. haben es versucht. Da der Eingang einer Höhle wie oftmals, zugeschüttet war (natürlicher Vorgang), haben wir dort mit einer Grabungsaktion den Eingang teilweise freigelegt, doch dazu später mehr.

Goul de Tannerie, Goul de Pont

Die Quelltöpfe der Goul de Tannerie und der Goul de Pont liegen direkt nebeneinander. Kommt man die kleine Strasse, welche von einem Hügel herabführt, auf einen Bach zu, dann ist man schon an den Quellen angekommen.

Beide Höhlen ergießen sich aus einer Felswand in jeweils einen kleinen Teich, diese wiederum in den Bach. Von der öffentlichen Strasse aus erreicht man die beiden Quellen allerdings dann über einen separaten Weg, welcher in der Hauptsaison, bestimmt mittels einer ausfahrbaren Barriere verschlossen ist. Diese wurde in der Zeit unserer Anwesenheit gerade montiert. Wir hatten das Glück, weiterhin dort parken zu können. Ansonsten besteht die Möglichkeit, in begrenztem Maße, entlang der Strasse zu parken. Aber bei 11 Leuten mit Aufteilung auf ein paar Autos ist das schon sehr eng.

Zwischen den Höhlen liegen ca. 100 Meter. In der Felswand ist noch ein altes Relief aus der Römerzeit zu sehen. Der Platz zwischen den Höhlen diente damals als mystischer Ort und Opferstätte. Auf dem Relief ist wahrscheinlich der Gott Mithra abgebildet. Dieser stammte aus der indischen und persischen Welt. Er war die Erlösergottheit der persischen Mysterienreligion. Der Glaube an ihn wurde von römischen Legionären bis weit nach Germanien verbreitet. Vermutlich wurde an diesem Platz, zur Wintersonnenwende (25. 12.) ein religiöses Fest gefeiert.

Goul de Tannerie

Die Goul de Tannerie ergießt sich direkt aus der Felswand in einen kleinen Pool. Der Einstieg ist ein wenig mühsam, es empfiehlt sich eine helfende Hand, da es doch sehr rutschig ist, dann aber steht man im Wasser recht angenehm. Die Temperatur liegt bei 12-13° C und das Wasser ist sehr klar. Diese Höhle ist sehr flach aber breit. Mit Doppelgerät und ein oder zwei Zusatzflaschen ist es manchmal schon eng.

Unterwegs passiert man dann ein paar Jumps und ein blaues Plastikrohr, welches senkrecht durch den Gang verläuft. Es ist ein Saugrohr mit seitlichen Schlitzen. Da pumpt wohl jemand (die Stadtwerke?) das Grundwasser an. Nach ca. 650 Meter kurvenreicher Strecke und einer Maximaltiefe von nur 11,5 Meter, erreicht man einen Schacht, welcher über mehr als Zweihundert Meter in die Tiefe geht (-209m im Jahr 2004, Sylvain Redoutey. Ganz unten war noch keiner, oder?).

Vorbereitung

Ich tauchte viermal in der Tannerie. Ich folgte den Jumps zurück zur Hauptleine oder in die Auftauchstelle. Bis zum Schacht bin ich dann doch nicht ganz gekommen. Nur 20 Meter vorher erreichte ich mein Drittel im Rückengerät und kehrte, so wie mal im Kurs gelernt, um. Kein Risiko! Ich verbrauche ja nicht die Luft meines Tauchpartners, also beim nächsten mal mehr Gas mitnehmen.

Eingang Goul de Pont

Die Goul de Pont dagegen ist etwas anders. Es fängt damit an, das das Tauchen in der Goul de Pont nur mit vorheriger Anmeldung und wieder Abmeldung bei der örtlichen Polizei geschehen muss. Da dort schon einige Unfälle verzeichnet wurden, macht das auch Sinn. Man achte auf die Öffnungszeiten der Wache!

Der Quelltopf ist einfacher zu erreichen. Man kann sehr bequem vom gepflastertem Rand ins Wasser gleiten, sich die Zusatztanks nehmen und in der hinteren Ecke des Teiches dann durch eine kleine Öffnung im Boden in die Höhle eintauchen. Bereits nach 5 Minuten kann man, bei schnellerem tauchen, den Schacht erreichen, welcher dann von 18 Meter auf ebenfalls über 170 Meter Tiefe und mehr(-178 m, Jerome Meynie, 4. Mai 2003 und aktuell –180 Meter, Februar 2006 auch Jerome Meynie) führt. Dies ist auch der Grund für das Anmeldeprocedere.

Es ist hier sehr einfach, sehr schnell auf Tiefe zu kommen. Bei drei Tauchgängen die ich dort machte, erreichte ich eine Maximale Tiefe von 50 Metern. Mit den richtigen Gasen auch machbar. Aber Vorsicht, je tiefer und komplizierter der Deko-Plan, desto gefährlicher. Passt auf Euch auf!

Fontaine de Viewie

der Weg

Tja, das war was! Wie am Anfang meines Berichtes erwähnt haben wir in einer Höhle lediglich versucht zu tauchen. Und das war hier. Nun ja, wir waren schon im Wasser aber eben nur im Eingansbereich, quasi ein „Caverndive“. Der Anfahrtsweg zu dieser Höhle hat ebenfalls ca. 1,5 Stunden in Anspruch genommen. Nach einigen Wendemanövern und Orientierungsstopps, standen wir vor einer Schranke, welche ebenfalls nicht verschlossen war. Auch hier ist die Durchfahrt geduldet aber nicht selbstverständlich! Dann irgendwann geht es nicht mehr weiter. Am Ende des Weges ein sehr großer Stein, der nicht umfahren werden kann. Also Divemobile stehen lassen und zu Fuß weiter.

Quelltopf

Auch hier ist die Natur, welche die letzten Wegemeter einsäumt, kaum zu beschreiben. Wieder ein kleiner Bach, der irgendwann in einen größeren mündet, in die Ardeche fließt und vermutlich im Mittelmeer endet. Bäume, deren Äste bis ins Wasser hängen, säumen den immer schmaler werdenden Weg, der sich mal diesseits, und mal jenseits des Baches entlang schlängelt. Dann der Quelltopf! Kristallklares Wasser, welches aus der Tiefe der Erde an die Oberfläche strömt. Eingebettet in eine Felswand, umgeben von moosigen Steinen. Efeu und Dornenhecken und auf den Gipfeln der umgebenden Bergen eine alte Burgruine. Da kommt man schon ins Träumen.

wie denn nun

Dann die ernüchternde Tatsache, mit dem Wissen im Hinterkopf, dass der Eingang sehr oft verstopft ist, ein Checkdive zum nachschauen. Das Verfrachten der Ausrüstung zum Quelltopf war anstrengender als alles folgende. Chris tauchte dann auf und übermittelte uns die traurige Nachricht: „Jo mei, dies is’ aber eng, i glob, dies is meahr füar sidemount!“ Tja, da standen wir nun. Wir entschlossen uns dann ein bisschen zu graben. Luftvorrat hatten wir genug. So gingen dann abwechselnd ein Sicherungstaucher und ein grabender mit einem Seil ins Wasser und wir wühlten uns bis fast in die erste Halle. Aber eben nur fast. Zu groß die Menge an Kies, welche bewegt werden musste. Denkt man an die Aktion einer Französischen Höhlentauchergruppe vor einigen Jahren, die mit einem UW-Staubsauger hier waren, dann haben wir uns wacker geschlagen.

Am Ende des Tages aber die Einsicht, mit schwerem Gerät beim nächsten Mal (ich werde mich mal in meine Werkstatt zurückziehen und etwas von dem 100er Abflussrohr absägen und dann habe ich da noch etwas Kupferrohr und Schlauch ..., ähm Reiner, hilfst Du mir dann mal).

Tja, also kein Tauchgang in der Fontaine de Viewie, so machten wir dann, zurück in der Unterkunft, Pläne für den nächsten Tag. Da ging es dann zur Marnade.

Die Source d’ Marnade ist eine sehr schöne Höhle, wenn auch der Anfahrweg bzw. die letzten Meter etwas abenteuerlich sind. Nach gut zwei Stunden Fahrt sind wir ganz in der Nähe der Höhle angekommen. Das letzte Stück ging dann, über einen Acker, der zum Glück nicht vom kleinen Fluss daneben überspült war, was mal vorkommt. Daran denken, da wir Privateigentum überqueren (es wird geduldet, ist aber nicht selbstverständlich!) alle Tore die man öffnet auch wieder schließen! Spaß macht dann auch die Fahrt durch den Wald. Achtung, eng ist es und das Auto sollte nicht gerade neu lackiert sein. Wenn man in Frankreich Höhlentauchen will, sollte man kein Autofetischist sein. Mein gelbes Tauchmobil hat schon so einige Schrammen abbekommen!

Dann erreicht man eine sehr kleine Lichtung. Vor der Fahrt zur Höhle sollte man sich über die Fahrzeugbelegung im klaren sein, denn auf die Lichtung passen mit viel Mühe gerade so vier Autos. Hoffentlich ist noch keiner da wenn man ankommt! Wir hatten Glück. Zwar war schon ein Höhlentaucherpaar dort aber wir waren an dem Tag eh’ nur zu Fünft. Davon drei Taucher und somit passten wir alle auf besagte Freifläche.

Kreislaufgeräte

Der Rest der Gang beschäftigte sich in der Unterkunft derweil mit den Kreislaufgeräten, welche am nächsten Tag getestet werden sollten. Wir machten uns dann auf die letzten paar Meter zum Quelltopf. Der lag sehr idyllisch am Ende eines kleinen Baches unter einer Felswand. Umgestürzte Bäume, Efeugewächs, Dornenhecken und eine alte Mühlenruine umgaben diesen Ort. Ich fühlte mich als ob ich gerade den Schauplatz einer Rittersage oder eines Märchens entdeckt hatte. Man kommt schon ins träumen. Nun ja, es ist schon nett anzusehen. Der Quellteich allerdings ist ein künstliches Gebilde. Zwar sieht er aus als ob er schon Jahrhunderte dort das Wasser ausschüttet aber diese Öffnung wurde vor einigen Jahren herausgesprengt. Warum? Nun, wenn man das kleine Loch in der Felswand daneben betrachtet, welches der alte Eingang zur Höhle ist, dann weiß man, warum eines Nachts, nach einem lauten Knall, der Einstieg der Höhle verlegt wurde. Der kleine Tunnel eignet sich gar nicht so recht mit Ausrüstung bis zum Wasser zu kommen. Nun ja, andere Länder, andere Sitten!

(Arnd, Dirk, Jochen) Auftauchen nach dem Tauchgang in der Source d Marnade

Nachdem wir nun unsere Ausrüstung mühevoll zum Eingang gebracht hatten und die Stagetanks mittels Kletterseil auf ca. 8 m Tiefe in den Schacht hängten, gönnten wir uns erst mal ein kleines Mittagessen. Mittlerweile tauchte auch das Team auf, welches schon in der Höhle gewesen war. Wir kannten uns schon vom Vortag, es waren die beiden Süddeutschen, welche wir an der Tannerie schon getroffen hatten. Er tauchte einen CCR, auf Höhlenbedürfnisse umgerüstet (mit genügend Bailout!) und seine Partnerin eine Sidemountkonfiguration. Sie erzählten uns von der Höhle und ihrem Tauchgang. Sie waren in der ersten Auftauchstelle und sind dort ein Stück im „Fluss“ geschwommen.

(Arnd und Dirk) Anstrengend aber es war ein toller Tauchgang in der Source d Marnade

Danach machten wir uns auf zum tauchen! Und das war ein toller Tauchgang. Wir ließen uns also im Schacht herabgleiten, Jochen voran, dann ich und hinter mir der Arnd. Unterwegs nahmen wir unsere NITROX 50 Flaschen auf und ließen den Sauerstoff am Seil hängen. Der Schacht führt leicht schräg runter bis auf 27m. Dann geht es auf 27m - 33m gerade weiter. Die Ganghöhe ist unterschiedlich. Meine max. Tiefe betrug 32.5m. Wir tauchten bis kurz vor die erste Auftauchstelle, erreichten dort unser Drittel und machten uns entlang der Höhlendecke wieder auf den Rückweg. Unterwegs bestaunte ich die Formationen und den Querschnitt der Höhle. Er gleicht eher einem Spalt, in einem auseinandergebrochenem Stein. Der Riss hat dann auch Zeugen der Vergangenheit freigelegt. So kann man in der Wand etliche versteinerte Muscheln erkennen. Ein Indiz dafür, dass hier mal der Meeresboden war. Auf dem Rückweg setzten wir dann ab 21m unser NITROX 50 und im Schacht ab 6m den Sauerstoff ein. Nach einer Dekompressionszeit von ca. 20 Minuten tauchten wir auf und waren erstaunt über die Schönheit dieser Höhle. Arnd und ich redeten noch lange über den Tauchgang, während wir an der Oberfläche im kleinen Quellteich standen. Leider konnten wir nicht alles oder gar die erste Auftauchstelle sehen, da der Rückweg dann ja ein Wiederholungstauchgang und somit die Deko.- u. Gasplanung anders gewesen wäre. Aber evtl. beim nächsten mal. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden und kann meine Eindrücke kaum wiedergeben, bin aber neugierig was ich dort später noch sehen werde.

Fazit

(Dirk) Mann, bin ich geschafft, aber schön war es...

Höhlentauchen ist anstrengend, schweißtreibend, fordert Organisationstalent (ähm., räusper, wo ist das denn bloß, war doch letztens noch da, wieso isn’ die Batterie leer, woher kriegen wir nun einen Gewindebohrer,...), macht Schrammen ins Auto (Buhuu, mein Auto), kostet Geld (wieder nix mehr auf dem Konto), führt einen weit weg von Zuhause (Mama, ich will heim), man lernt merkwürdige Gestalten kennen (Süddeutsche mit merkwürdigem Dialekt, Kölsche Jungs und Mädels...), ist eine Materialaufwändige Angelegenheit (irgendwie überhaupt kein Platz mehr im Auto), aber ist irgendwie schön!

Bis zum nächsten Mal!

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